Lese-Challenge 2016

Ja, es ist wieder soweit. Das Jahresende naht, die Tage werden ruhiger (zumindest meine) und es ist wieder an der Zeit, auf das Jahr zurückzublicken und Pläne für das neue zu schmieden. Ich bin ja prinzipiell ein Fan davon, sich Ziele zu setzen und auch heuer mache ich mir wieder Gedanken, an welchen Stellhebeln ich am besten drehen kann, um bestimmte Bereich zu verbessern, erarbeiten, etc.

Was das Thema Sprachen angeht, bin ich mir noch nicht ganz sicher, welche Ziele ich mir für 2016 setzen soll, nur eines habe ich auf jeden Fall schon identifiziert. Wie ihr vielleicht schon wisst, ich lese sehr gerne und so habe ich 2015 etwas über 50 Bücher gelesen. Das habe ich mit der App GoodReads aufgezeichnet, deshalb weiß ich das so genau. Ich hatte mir auch zu Jahresbeginn das Ziel gesetzt, eben 50 Bücher zu lesen. Das hat also geklappt.

Mir ist aber aufgefallen, dass ich hauptsächlich auf Deutsch und auf Englisch lese. Kein Wunder, denn ich finde natürlich die Literatur, die mich interessiert, in diesen Sprachen am leichtesten. Aber ich habe schon auch noch ein paar ungelesen Bücher in anderen Sprachen zu Hause. Da ich weiß, dass Lesen vorteilhaft für meine Sprachkenntnisse ist, habe ich mich daher entschieden, das Leseziel für 2016 etwas abzuwandeln.

Und damit das Ganze noch verbindlicher wird, möchte ich dieses Ziel bzw. die Teilziele mit euch teilen und euch einladen, vielleicht auch eure ganz individuellen Leseziele zu verfolgen und mit uns zu teilen.

lese-challenge-2016

(c) Magdalena Roeseler / Flicks / cc-Licence

Leseziele 2016

Hauptziel: Mindestens 50 Bücher im Jahr 2016 lesen

Teilziel 1: davon 5 auf Spanisch lesen

Teilziel 2: davon 5 auf Französisch lesen

Teilziel 3: davon 5 auf Russisch lesen

Teilziel 4: davon 5 auf Italienisch lesen

Teilziel 5: 2 auf Portugiesisch lesen

Teilziel 6: 2 auf Katalanisch lesen

Teilziel 7: 2 auf Polnisch lesen

Teilziel 8: 2 auf Schwedisch lesen

Hinweis: Ich schreibe zwar von Büchern, aber ich verstehe darunter mehr. Für mich zählen Hörbücher genauso zum Lesematerial wie zum Beispiel größere Magazine (z. B. Geo – gibt es auch auf Russisch, Italienisch etc.). Natürlich unterschiede ich dabei auch nicht zwischen Sach- und Fiktionsliteratur. Im Gegenteil, die gute Mischung macht es ja.

Wer macht mit?

Vielleicht habt ihr euch schon Gedanken über Leseziele gemacht oder habt euch nur ganz allgemein vorgenommen, „endlich mal wieder mehr zu lesen“. Schließt euch doch mir an und setzt euch eure ganz individuellen Zielwerte.

Wichtig ist bei der Zielsetzung natürlich, dass die Ziele konkret formuliert und messbar sind. Gebt also wirklich auch die Zahl/ Sprache / Genre / was immer ihr für euch festsetzen möchtet an.

Vielleicht habt ihr ja Lust, eure Ziele mit mir und den anderen Lesern zu teilen!

Auf jeden Fall wünsche ich euch allen ein frohes Weihnachtsfest!

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Verben #4: Referenzsätze merken

In den letzten Beiträgen habe ich ja vor allem darüber geschrieben, wie Verbformen an sich eingeübt werden können. So wichtig wie das auch ist, ist das Erlernen von Verbformen natürlich zwecklos, wenn die zugrundeliegende Grammatik nicht verstanden wird.

Wenn es um Konzepte geht, die wir auch im Deutschen bzw. in unserer jeweiligen Muttersprache verwenden, wird uns das Verständnis nicht schwerfallen. Wir können das Konzept 1:1 in die Fremdsprache übertragen.

Beispiel: Ich gehe samstags ins Kino. I go to the cinema on Saturdays. Voy al cine los sábados.

Schwieriger wird es dann, wenn uns das Konzept noch nicht bekannt ist. Dann müssen wir das Konzept theoretisch erlernen und versuchen zu verstehen. Je länger wir uns mit einer Sprache beschäftigen, desto vertrauter werden wir auch mit dem Konzept. Aber gerade am Anfang, wenn wir erst in die Grammatik eintauchen und uns noch nicht so leicht durch die Sprache bewegen, müssen wir uns irgendwie anders helfen.

Meine Methode dazu ist das Erlernen von Referenzsätzen. Ich versuche es an einem Beispiel zu illustrieren.

Verben-Mustersätze

(C) Andre Lelsner via Flickr – CC-Lizenz

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Verben #3 – Aktives Einüben

Im letzten Post habe ich zum einen darüber geschrieben, wie wir das Erkennen und Verstehen einzelner Verbformen trainieren können, zum anderen darüber, warum ich diese scheinbar langweilige Tätigkeit als sinnvoll erachte.

Ich bleibe vorerst auf dieser Ebene des scheinbar stupiden Einübens, denn das brauchen wir als Basis für das weiterführende Verstehen. Heute zeige ich euch meine persönliche Methode, um Verbformen in den einzelnen Zeiten und Modi, aber auch unregelmäßige Formen einzuüben.

Verben-aktives-einüben

(C) Andre Lelsner via Flickr – CC-Lizenz

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Verben #2: Passives Erkennen automatisieren

In meinem letzten Post über die Krux mit den Verben habe ich mich mal darüber ausgelassen, warum die Verben etwas schwieriger als andere Wortarten zu erlernen sind. Aber die Erkenntnis alleine reicht ja noch nicht, um ein Problem anzugehen. In diesem ersten Post, aber auch in den kommen, möchte ich darüber schreiben, was ich bislang gemacht habe, um gegen die Schwierigkeiten anzukämpfen. Manche Methoden habe ich schon in mehreren Sprachen erprobt, manche sind erst Testversuche. Mehr als um die Methodik dahinter zu promoten geht es aber darum, vor allem die Diskussion über das Thema anzuregen.

Daher starte ich jetzt einfach mal mit einer Methode, die ganz an der Basis ansetzt. Ich schicke voraus, einigen von euch – vor allem jenen, die nicht so viel Wert auf Grammatik legen – wird das Folgende als langweilig und nachrangig erscheinen. Ich finde jedoch, es geht hierbei um die Grundlage, um sich danach überhaupt schwierigeren Bereichen der Verbsysteme zu widmen.

Zunächst geht es darum, eine Verbform in einem Text zu erkennen und einzuordnen: nämlich nach Zeit (Gegenwart, Vergangenheit, Zukunft), Modus (Realität, Irrealität, Möglichkeit,…) Person (Einzahl, Mehrzahl, ich, du, etc.) und je nach Sprache noch nach anderen Kriterien (z. B. einmalige Handlung etc.)

Warum ist das so wichtig? Nun, bevor ich überhaupt anfange mir Gedanken darüber zu machen, ob ich eine Vergangenheitszeit richtig anwende oder einen Subjuntivo beherrsche, muss ich zunächst die Formen beherrschen. Denn sonst funktioniert das ja überhaupt nicht, weil ich nicht einmal aus den Beispielsätzen etwas lernen kann. Viele werden jetzt aufstöhnen, aber ja, es geht um das gute alte Auswendiglernen. Denn Verbformen verstehen, das ist keine Kunst. Man muss nur pro Zeit/Modus die jeweiligen Formen pro Person auswendig lernen. Aber das muss ich erledigt haben, bevor ich mich anderen Feinheiten des Verbsystems zuwende.

Verben---Passives-Automatis

(C) Andre Lelsner via Flickr – CC-Lizenz

Heute möchte ich euch eine Methode vorstellen, mit der ihr das Erkennen und Verstehen von Verbformen passiv automatisieren könnt. Im nächsten Post geht es dann um die aktive Bildung. Weiterlesen

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Verben #1: Die Krux mit den Verben

So, nach längerer Pause melde ich mich zurück. Die Unterbrechung habe ich genutzt, um einfach wieder mal andere Dinge auszuprobieren und neue Gedanken zu finden.

Jetzt gleich rein ins Getümmel, ich möchte in nächster Zeit über ein Thema schreiben, dass meiner Meinung nach viel zu stiefmütterlich behandelt wird: die Verben.

Ein Verb (auch Zeitwort, Tunwort etc.) ist eine Wortart, die eine Tätigkeit beschreibt, zum Beispiel spielen, laufen, sagen. Verben tragen sehr viel lexikalische Information. Beispielsweise bedeuteten sowohl Peter geht zum Supermarkt als auch Peter rennt zum Supermarkt, dass sich Peter zum Supermarkt bewegt. Die Wahl des Verbs drückt jedoch aus, wie schnell Peter das macht.

Soweit so gut. Alles einfach. Alles klar. Aber im Laufe der Zeit und durch das Erlernen vieler Sprachen ist mir eines klar geworden: Verben bereiten mir beim Erlernen der Sprache die größten Schwierigkeiten!

Warum? Das habe ich noch nicht ganz durchschaut. Aber ich versuche mal, meine Schwierigkeiten zu beschreiben:

Verben - Krux mit den Verben

(C) Andre Lelsner via Flickr – CC-Lizenz Weiterlesen

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Coursera – mein neues Fernsehprogramm

Vor ein paar Monaten habe ich schon einmal einen Artikel darüber verfasst, wie man sogenannte MOOCs, also Massive Open Online Courses, zum Sprachenlernen nutzen kann. In letzter Zeit habe ich MOOCs, im Speziellen die Plattform Coursera, noch mehr lieben gelernt und darüber möchte ich euch im heutigen Post ein bisschen mehr erzählen.

Coursera

(c) Coursera (Media Kit)
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Projektabschluss: CPE

Tja nun ist es soweit: Morgen steht meine CPE-Prüfung an und somit endet heute das Projekt zur Vorbereitung. Noch bin ich nicht aufgeregt, ich bin bei Prüfungen generell kein nervöser Mensch. Die große Aufregung kommt dann meistens danach. Nach Prüfungen bin ich ein paar Minuten (oder ein paar Stunden – je nach dem) überhaupt nicht zu gebrauchen.

In diesem Post möchte ich ganz kurz die Vorbereitung Revue passieren lassen und das Projekt somit formell abschließen.

project-CPE

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Warum es auch Spaßprojekte braucht

Wenn wir so die diversen Blogs im Internet verfolgen – es muss dabei auch nicht immer ums Sprachenlernen gehen – dann geht es ganz oft um Projekte. Auch ich habe auf diesem Blog das eine oder andere Projekt verfolgt bzw. mache das auch jetzt gerade. Ein Projekt, das ist eine gute Sache: Man setzt sich Ziele, schafft sich freie Zeiträume, strengt sich an und dann, wenn alles gut läuft, erreicht man sein Ziel.

Ein Projekt wird in der Literatur meist so charakterisiert, dass einen fixen Start- und Endpunkt gibt, ein definiertes Ziel erreicht werden soll und dass die Sache mehr oder weniger einmalig ist. Das ist auch alles gut so, ich persönlich bin ein großer Fan davon, sich Ziele zu setzen bzw. Vorhaben in konkreten Projekten zu formulieren. ABER

Spaßprojekte

(c) Niall Kennedy / Flickr / Creative-Commons-Licence

Da gibt es ein großes ABER! Es liegt in der Natur der Sache, dass Projekte sehr ernst genommen werden. Und das ist auch gut so. Schließlich sollen die gesetzten Ziele auch erreicht werden. Dementsprechend ackert man, setzt sich zur festgelegten Zeit hin, arbeitet das vorgesehene Pensum ab und die Zielerreichung, die schwebt immer so im Hinterkopf mit. Eigentlich lautet die große Frage eines jeden Projekts: Zielerreichung Ja oder nein. Oder noch drastischer formuliert: Scheitern oder Nicht-Scheitern – das ist bekanntlich die Frage.

So sehr ich selbst diesen Ansatz in jeder Lebenslage verteidige, ist mir in den letzten Wochen und Monaten auch immer mehr bewusst geworden, dass es noch etwas Anderes geben muss – etwas, bei dem es nicht nur um die Frage Scheitern oder Nicht-Scheitern geht. Etwas, dass ich nicht erreichen muss, weil mir schon der Weg dorthin soviel Spaß macht.

Zugegebenermaßen verfolge ich meistens Projekte, deren Umsetzung mir Spaß macht, aber trotzdem ist der Fokus doch auf das Endziel gerichtet. Und wenn man dann mal einen Tag keinen Lust hat und sich doch durch das Arbeitspensum kämpft, das man sich für heute eingeteilt hat, tja dann kann der Spaß schon oftmals auf der Strecke bleiben.

Besonders ist mir das beim Thema Sprachen bewusst geworden, denn, falls ihr es noch nicht wisst, ICH LIEBE SPRACHENLERNEN :), und das macht mir auch einfach verdammt viel Spaß. Aber irgendwann geht es dann auch um einen gewissen Grad an Professionalisierung: Ich bin ja auch als Sprachdienstleisterin tätig und auch hier auf dem Blog möchte ich doch über interessante Dinge berichten. Und wenn das Hobby oder die Leidenschaft zum „Beruf“ wird, tja, dann ist es eben nicht mehr immer nur Spaß.

Eine Professionalisierung meines Sprachenlernens ist aufgrund meiner Berufsentscheidung grundsätzlich einfach notwendig. Dadurch ist mir aber umso bewusster geworden, wie wichtig es für mich daher ist, bewusst auch den Spaßfaktor einzubauen. Und das kann ich ganz einfach durch Spaßprojekte machen.

Spaßprojekte dürften sich eigentlich gar nicht Projekte schimpfen, denn sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie keinen bestimmten Endpunkt haben, kein höheres Ziel definiert haben und eigentlich auch keinen bestimmten Zweck verfolgen. Es sind einfach Sachen, die Spaß machen. Sio wie Schokolade essen: Das ist eigentlich auch total sinnlos, aber einfach sooooooo gut :)

Und wie holt man sich mehr Schokolade ins Sprachenlernen? Ich habe versucht, mich daran zu erinnern, WAS mir beim Sprachenlernen so viel Spaß macht. Dabei sind mir ein paar Dinge wieder ganz bewusst geworden. Beispielsweise liebe ich es, wenn ich in eine neue Sprache tauche, einzelne neue Wörter oder Grammatikstrukturen entdecke und dann irgendwann später wieder die gleichen Wörter höre oder sehe und sie verstehe. Obwohl ich die Sprache ja gar nicht „spreche“. Aber sobald man von sich selbst sagt, man lernt oder spricht eine Sprache, dann hat man gleich so ein Meßdingsbums anhängen, mit dem man sich selbst bewertet oder von anderen bewertet wird. Was, du lernst Türkisch? Verstehst du den Kebab-Verkäufer? Habe ich jetzt B1-Niveau oder ist es doch erst A2? Hilfe, ich verstehe den Fahrgast neben mir im Bus nicht, der auf Russisch telefoniert! Warum nicht, ich lerne es doch schon seit xxx-Zeit???

Ziemlich spaßraubend. Deshalb habe ich was ganz einfaches gemacht. Ich habe angefangen, einige Sprachen nicht zu lernen, aber mit ihnen herumzu….. ich weiß kein gutes Wort, vielleicht spielen? Ganz nach meinem Motto „Spaß mit Sprachen“ habe ich einfach mal die Duolingo Kurse Dänisch, Türkisch und Irisch angefangen. Bei meinem Assimil-Buch Swahili bin ich schon bei Lektion 4 und beim Arabischbuch bei Lektion 2. Warum? Einfach so – weil ich Lust habe! Was ich kann? Wahrscheinlich Null. Aber wenn ich mal am Wochenende ein paar Stunden Zeit habe, schmeiß ich mich auf die Couch und spiele ein bisschen Duolingo. Mir machts Spaß, ich muss nichts können, denn ich lerne ja die Sprachen nicht und was dabei herauskommt ist egal. Also genauso sinnlos wie fernsehen oder Krimis lesen :) Aber das ist ja das Schöne an Hobbies: Man soll sich einfach nur entspannen!

Also meine lieben verrückten Sprachenfreunde! Mehr Mut zu Spaß mit Sprachen und ein Plädoyer für mehr „Schokolade“ beim Sprachenlernen! Was sind eure ganz persönlichen Spaßprojekte, die ihr einfach nur so, ohne bestimmten Grund für euch habt? Ich freue mich auf eure Kommentare!

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Polyglot Gathering: Standardrepertoire eines Polyglots

Neben vielen anderen Dingen finde ich eine Sache ganz besonders schön am Polyglot Gathering: Vorträge werden nicht nur auf Englisch, sondern auch in anderen Sprachen abgehalten. Wie selbstverständlich wird zwischen den Sprachen innerhalb von Vorträgen gewechselt und das Publikum kann Fragen in beliebigen Sprachen stellen.

Beispielsweise war Adrianos Vortrag über Milanesisch ursprünglich auf Englisch angekündigt. Zu Beginn der Präsentation – es befanden sich ca. 40 im Raum -wechselte Adriano allerdings auf Italienisch als Vortragssprache um und siehe da: Niemand protestierte! Sowas ist wirklich nur auf dem Polyglot Gathering möglich.

Natürlich funktioniert das nicht mit allen Sprachen, mit einem Vortrag auf Finnisch hätte ich bei aller Liebe wahrscheinlich keine Freude. Aber ich habe beobachtet, dass es Sprachen gibt, in denen man sich auf dem Polyglot Gathering ganz selbstverständlich unterhalten kann und von denen man eigentlich unbewusst davon ausgeht, dass sie von allen zumindest verstanden werden.

Basierend auf meinen Beobachtungen habe ich daher das Standardrepertoire zusammengestellt, also die Sprachen, die jeder Polyglot „können sollte“ (mit einem Augenzwinkern, natürlich)

Post_Standardrepertoire Weiterlesen

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